Belgern war Verwaltungsmittelpunkt,
es lag am Schnittpunkt zweier Handelswege und besaß einen gut passierbaren Elbübergang.
Um 1215 erhielten Strehla und Dahlen das Stadtrecht, es folgten Kirchen- und Klöstergründungen im Gebiet (z.B. Zisterzienserkloster Belgern um 1258 als Filial des Kloster Buch bei Leisnig). Die Heiligenverehrung erreichte in der Dahlener Heide im 13. Jh. ihren Höhepunkt.
Getreide und Flachsanbau sowie Obst-und Weinanbau, Bienenzucht entwickelten sich um die Klöster.
Volksfeste und damit verbundene Traditionen (1. Mai/ zu Walpurgis und 25.September/ zu Michaelis, zu Pfingsten trieb man das Vieh auf die Weide und am 11. November waren die Martinsgänse zum Schlachten bereit) prägten das Leben der Menschen ebenfalls.