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Die Hügelgräber

Rund 100 Grabhügel aus der Bronzezeit bilden die eindrucksvollsten urgeschichtlichen Bodendenkmale der Dahlener Heide.
Ihre Erbauer gehörten zu den Stämmen, die östlich der Elbe die bedeutende Lausitzer Kultur hervorbrachten.

Hinweise auf Siedlungen finden Sie bei Frauwalde, Mahitzschen, Schildau und Sitzenroda.
In der Heide handelt es sich um gruppenartig in bestimmten Räumen angeordnete Grabhügel.

Die größte Hügelgräbergruppe umfaßt laut Literaturstudien 30 Hügel. Sie befindet sich im westlichen Teil der Heide im Forst "Heinitz" und erstreckt sich auf die Fluren Ochsensaal und Schildau.
Rund 20 Hügelgräber verteilen sich nördlich der Heide über den Torgauer Forst Pflückuff.

Südwestlich des Lattenberges bei Bucha, im Schmannewitzer Gebiet, Nähe Jägereiche sind auch Gräber bekannt.

Aber viele sind im Laufe der Zeit von der Natur verwachsen. Ein großes Flachgräberfeld mit mehr als 2400 Gräbern wurde 1976 bis 1979 etwa 1 km von Liebersee an der B182 untersucht. Diese Gräber bestätigten die kontinuierliche Besiedlung des Gebietes von der Spätbronzezeit bis hin zur Völkerwanderungszeit (375- 570 n.Chr.). In der Grabhügelgröße und der Grabausstattung drückten sich bereits in der Bronzezeit deutlich die sozialen Unterschiede aus.

Die Grabhügel der Dahlener Heide waren oft mit einem Kranz großer Feldbrocken umgeben.

Die Übersichtskarte